EJC Verbandstag 2021 M

Virtuelle Mitgliederversammlung des Eugen-Jaekle-Chorverbandes  

Das hatten sich die Verantwortlichen im Eugen-Jaekle-Chorverband (EJC), dem Zusammenschluss von 105 Gesangvereinen im Altkreis Aalen und im Landkreis Heidenheim, nicht vorstellen können: Beim ersten (und hoffentlich letzten) virtuellen Chorverbandstag – d.i. die alle zwei Jahre stattfindende Mitgliederversammlung - war mit 51 Vereinen nahezu die Hälfte aller Mitglieder vertreten. Die virtuell anwesenden Vereinsverantwortlichen stellten Fragen, verabschiedeten Satzungsänderungen und wählten neue und bestätigten bewährte EJC-Vorstandsmitglieder. Bei einem Testdurchgang Mitte der vergangenen Woche waren es gerade mal 28 Vereinsvorsitzende gewesen, die sich über die Internetplatform Zoom eingeloggt hatten. 

Der 2018 gewählte Nachfolger von Jutta Mack, EJC-Vorsitzender Rainer Grundler, war bestens mit der Konferenztechnik vertraut und führte inhaltlich souverän durch die Tagesordnung. Nachdem die Versammluing coronabedingt im vergangenen Jahr kurzfristig abgesagt werden musste, hatte der EJC mit einer 50seitigen Broschüre bereits im Februar 2021 alle Vereinsvorsitzende mit den Geschäftsberichten vertraut gemacht. So waren die Versammlungsberichte übers Internet kurz und knackig und auch die Rückschau des Vorsitzenden auf wenige Punkte beschränkt.

Das Jahr 2018 war, so Grundler, von den Besuchen auf der BuGa in Heilbronn geprägt gewesen. Sah es am Anfang mit den Anmeldungen nicht gut aus, so war schließlich der EJC derjenige Kreischorverband des Schwäbischen Chorverbandes, der mit den meisten Sängerinnen und Sängern in Heilbronn gewesen war. 2019 konnten noch überall Chorkonzerte und Vereinsjubiläen gefeiert werden; die letzte größere Veranstaltung war ein Adventskonzert des EJC-Bezirks Ellwangen im Dezember 2019 auf dem Schönenberg gewesen. Grundler forderte alle Vereinsverantwortlichen auf das Vereinsleben nicht hängen zu lassen: "Wenig tun ist allemal besser als gar nichts tun!"

Der Finanzvorsitzende Tobias Brenner legte die Jahresabschlüsse 2018-2020 online vor. Weil durch die "Coronaruhe" das Jahresergebnis 2020 etwas höher ausgefallen war, wird die Jahrespauschale von 30 Euro, die von jedem Verein für die eigene Verbandszeitschrift "EJC-Mitteilungen" erhoben wird, 2021 nicht eingezogen und verbleibt einmalig bei den Vereinen. Die Jugendvorsitzende Michaela Ruf berichtete von der Online-Hauptversammlung der Chorjugend im EJC, bei der am Vormittag  zehn von 25 Kinder- und Jugendchören beteiligt waren. 

Zügig gingen die Satzungsänderungen durch den vorgeschriebenen  Abstimmungsmarathon. Die geänderten Bestimmungen machen die Verbandsarbeit flexibler und offener, der Vorsitzende kann ab zwei gleichberechtigte Kollegen haben, der Vorsitzende der Chorjugendgehört ab jetzt dem geschäftsführenden Vorstand an, ein Schriftführer ist nicht mehr notwendig, weil die Protokolle von der Geschäftsführung erstellt werden und der Musikbeirat wird nicht mehr gewählt sondern vom Vorstand berufen.

Bei den routinemäßig anstehenden Wahlen wurde Finanzvorstand Tobias Brenner und Kassenprüfer Frank Kroboth wiedergewählt, zweiter Kassenprüfer ist Harald Neukamm von der Silberdistel Röttingen. 

Die langjährige Schriftführerin des EJC, Monika Rockmeier wurde für 32 Jahre Vorstandsarbeit zum neuen EJC-Ehrenmitglied ernennt und Hans Zyhailo vom EJC-Bezirk Bopfingen mit der Goldenen Ehrennadel für 20 Jahre koninuierliche Verbandsarbeit ausgezeichnet. Beiden Jubilaren hatte der EJC-Vorsitzende bei je einem privaten Besuch die Ehrungen überbracht.

Zum Abschluss der ersten virtuellen Verbandsversammlung bat Rainer Grundler die Aus- und Weiterbildungsangebote des Schwäbischen Chorverbandes anzunehmen und zur schnellen Information immer wieder und regelmäßig auf die Internetseiten der Chorverbände zu schauen.

Die technische Durchführung klappte reibungslos und ohne Schwierigkeiten. Sie oblag der Firma "Pro Stimme und Digitalwahl.org", einer 100prozentigen Tochter des Schwäbischen Chorverbandes. Der nächste Chorverbandstag wird (hoffentlich wieder) als Präsenzveranstaltung am 13. März 2022 in Unterschneidheim stattfinden.

Bildunterschrift

Nur auf dem Bildschirm sah man die wichtigen Frauen und Männer der größten Dachorgansiation der Gesangvereine in Ostwürttemberg (von links, obere Reihe): Vorsitzender Rainer Grundler, sein Stellvertreter Günter Hopfensitz und die Jugendvorsitzende Michaela Ruf, (untere Reihe, von links): Finanzvorsitzender Tobias Brenner, Musikchefin Kristin Geisler und die neue Pressereferntin Lena Wendnagel. 

Bericht und Foto: Hermann Sorg

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EJC Verbandstag 2021 M

Zwei Vorsitzende an der Spitze

Eugen-Jaekle-Chorverband novellierte die Satzung. Wegen Corona blieben viele Gesangvereine stumm. Hauptversammlung diesmal virtuell.

Von Klaus-Dieter Kirschner

Auch wenn die Zahl der Aktiven und die der Gesangvereine etwas zurückgegangen ist, fühlt sich der Eugen-Jaekle-Chorverband noch gut aufgestellt. Nach dem wegen der Covid19-Pandemie Verbandstage mit mehreren hundert Menschen nicht erlaubt sind, wurde die Jahresversammlung diesmal virtuell abgehalten. Was in normalen Präsenzveranstaltungen gut vier Stunden in Anspruch nimmt, konnte so in weniger als zwei Stunden erledigt werden. Die geheimen Wahlen mussten nicht mühsam Stimmzettel für Stimmzettel ausgezählt werden. Auch gab es bei der Aktualisierung der Satzung keine Wortmeldungen, sondern nur Zustimmungen weit jenseits der erforderlichen Zwei-Drittel-Mehrheit.

Folglich konnte am Ende der Verbandspräsident Rainer Grundler (Hermaringen) mehr als zufrieden sein mit diesem Nachmittag am Palmsonntag. Eine grundlegende Änderung gibt es an der Spitze der nunmehr 105 Gesangvereine im Landkreis Heidenheim und im Altkreis Aalen. Es gibt zwei gleichberechtigte Vorsitzende und keine Stellvertreter mehr. Die novellierte Satzung sieht sogar drei Vorsitzenden vor.

Hier wurde in die Zukunft gedacht, denn der Schwäbische Sängerbund hat eine gründliche Strukturbereinigung auf der Agenda. Statt bisher 24 Chorverbände blieben nach der Fusion noch zehn übrig. Der nach Heidenheims legendären Oberbürgermeister Eugen Jaekle benannte Sängergau bekommt den früheren Landkreis Schwäbisch Gmünd dazu und wird somit noch größer: Kreis Heidenheim und dann der ganze Ostalbkreis. Wäre da nicht Corona als der große Bremser, diese Raumneuordnung wäre schon längst in trockenen Tüchern.

Wegen der Corona-Pandemie sind die meisten Aktivitäten der Gesangverein auf null. Deswegen fiel auch vor Jahresfrist die Verbandsversammlung aus, die üblicherweise alle zwei Jahre einberufen wird. Um zurück in den Turnus zu finden, wurde am Sonntag beschlossen, bereits 2022 wieder zu tagen. „Dann hoffentlich in Präsenz und am 13. März in Unterschneidheim“, äußerte Rainer Grundler.

Was bei dieser virtuellen Versammlung fehlte, das war der Beifall. Und den hätten sich verschiedene Amtsträger verdient gehabt. Groß ist die Freude, dass der Eugen-Jaekle-Chorverband mit der Steinheimer Dirigentin Kristin Geisler nun wieder eine Verbandschorleiterin hat. Außerdem wurde auf dem Delegiertentag der Chorjugend Michaela Ruf (Herbrechtingen) wiedergewählt. Mit Lena Wendnagel stellte Grundler die neue Presse-Chefin der ostwürttembergischen Gesangvereine vor.

Dass die Chöre und die Gesangvereine extrem schwere Zeiten in der Pandemie durchmachen, beklagte Rainer Grundler und beleuchtete Ergebnisse einer entsprechenden Umfrage. Sie ist dennoch repräsentativ, auch wenn  nur 45 Prozent der Mitgliedsvereine sich beteiligt haben. 62 Prozent der Vereine beklagten die wirtschaftlichen Folgen des Ausfalls der Veranstaltungen aufgrund von Corona. 40 Prozent hielten sich mit Rücklagen-Entnahmen über Wasser. 60 Prozent der Vereine bezahlten die Chorleiter-Honorare weiter. 57 Prozent der Chorleiter arbeiteten chorisch oder auf andere Weise. Befremdlich nannte Grundler, dass 20 Prozent der Chorleiter trotz Honorar keinerlei Gegenleistungen brachten. Fünf Prozent der Vereine hielten keinen Kontakt zu ihren Mitgliedern. Grundler: „Wer auf Aussitzen gesetzt hat, sollte endlich aktiv werden. Die Mitglieder brauchen das Gefühl, dass sie noch dazugehören.“

Immerhin 36 Prozent der Vereine haben sich musikalisch engagiert. Stimmbildung, Online-Auftritte oder sogar Auftritte im Freien in kleinen Besetzungen haben Eindruck gemacht. Ein „gewisser Ausgleich für fehlende Einnahmen“ nannte Grundler die vom Staat gewährten Vereinszuschüsse, die Ende November 2020 ausgezahlt wurden.

Deutliche Kritik übte Grundler an den Landratsämtern in Aalen und Heidenheim im Zusammenhang mit der Pandemie: „Die Buchstaben des Gesetzes wurden dort besonders restriktiv interpretiert und umgesetzt. Was in der Region Stuttgart sich noch umsetzen ließ, war bei uns ein Ding der Unmöglichkeit. Das Singen im Chor avancierte zu einer höchst gefährlichen Angelegenheit. Chorproben wurden so ziemlich ans Ende der Lockerungsliste gesetzt.“

Schatzmeister Tobias Brenner legte die finanzielle Seite des Dachverbands der 105 Gesangvereine offen. Allein aus Mitgliedsbeiträgen wurden 12 860 Euro vereinnahmt, außerdem 2 350 Euro an Spenden. Weil diverse Veranstaltungen nicht sein konnten, steht unterm Strich ein Überschuss von 5 161 Euro. Im weiteren Verlauf der Hauptversammlung wurde daher beschlossen, den Vereinen etwas zurückzugeben. Einmalig verzichtet der Chorverband in diesem Jahr auf die 30 Euro je Verein als Umlage für die EJC-Jahresberichte.

Michaela Ruf beleuchtete den Chorjugend-Verbandstag, der am Vormittag virtuell über  die Bühne gegangen war.

Der bisherige Vize-Vorsitzende Günter Hopfensitz bei den Neuwahlen: „2020 war ein Jahr zum Vergessen. Ein kleines Virus hat die Welt verändert. Wenn wir ehrlich zu uns selber sind, dann hat das Virus auch uns zugesetzt... Ich wünsche mir eine zügige Rückkehr zur Normalität“. Bestätigt wurden einmütig Finanzvorsitzender Tobias Brenner sowie die Kassenprüfer Harald Neukamm und Frank Kroboth. Mit höchster Anerkennung wurde Monika Rockmeier als Schriftführerin nach 32 Dienstjahren verabschiedet. Sie wurde bei anderer Gelegenheit schon zum Ehrenmitglied ernannt.

 

Eugen-Jaekle-Chorverband in Zahlen

In den vergangenen drei Jahren haben drei weitere Vereine infolge Nachwuchsmangels den Betrieb eingestellt. Laut Auskunft der EJC-Geschäftsführerin Petra Kempf nahm die Zahl singender Kinder und Jugendlicher bis 14 Jahren von 847 auf 620 ab, die Zahl der Sängerinnen und Sänger in den Erwachsenen-Chören ging von 4241 auf 4076 zurück.

Insgesamt sind es also 4 687 Aktive in 105 Gesangvereinen. Bei der Chorjugend verringerten sich die Kinder- oder Jugendchöre von 30 auf 26. 9619 Personen unterstützen als passive Mitglieder die Arbeit der Gesangvereine.  In der Summe sind es also 14 306 Personen.  

Bild: An der Spitze des Eugen-Jaekle-Chorverbandes stehen in Zukunft die beiden gleichberechtigten Vorsitzenden Rainer Grundler (rechts) und Günter Hopfensitz (links). Die novellierte Satzung sieht fortan keine Stellvertretenden Vorsitzenden mehr.

©Heidenheimer Zeitung | Bericht und Foto: Klaus-Dieter Kirschner

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EJC Verbandstag 2021 M

In 2021 virtuell: Der Chorjugendverbandstag des EJC

Nachdem der Verbandstag der Chorjugend im Eugen-Jaekle-Chorverband 2020 bedingt durch die Corona-Pandemie abgesagt werden musste, fand er in diesem Jahr virtuell statt. Im Bericht der Vorsitzenden der Chorjugend ging es vor allem um die Frage, wie das Engagement und die Nachwuchsförderung bei den Kinder- und Jugendchören vorangetrieben werden können.

Als sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Verbandstags der Chorjugend im EJC am Palmsonntag auf der Internetplattform ZOOM anmeldeten, bot sich ihnen ein ungewohntes Bild – wenngleich mit gewohnten Gesichtern. Freundlich und motiviert erwartete sie das Vorstandsteam um Michaela Ruf, Vorsitzende der Chorjugend im EJC, Rainer Grundler, Vorsitzender des Eugen-Jaekle-Chorverbands, Günter Hopfensitz, stellvertretender Verbandsvorsitzender sowie Tobias Brenner, Finanzvorsitzender des EJC. Und obwohl das digitale Set-Up kaum über die Außergewöhnlichkeit der Situation hinwegtäuschen konnte, wirkte die Atmosphäre doch recht vertraut.

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten und die Teilnehmenden mit der Plattform und dem erstmals zur Anwendung gekommenen digitalen Wahl-Tool vertraut zu machen, startete der Verbandstag heuer mit einer technischen Einweisung. Fachkundig und geduldig unterstützte hierbei die Firma "ProStimme“, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des Schwäbischen Chorverbandes, und Felix Herrmann von „Digitalwahl.org“. Anschließend läutete Michaela Ruf offiziell die Premiere des ersten digitalen Chorjugendverbandstages ein, an dem in diesem Jahr Vertreter aus zehn von insgesamt 25 Kinder- und Jugendchören teilnahmen.

Danksagung für Monika Rockmeier

Besondere Anerkennung erfuhr zu Beginn Monika Rockmeier für ihr langjähriges Engagement als Schriftführerin. Stolze 31 Jahre lang habe sie ihr Amt gewissenhaft und zuverlässig ausgeübt und den Eugen-Jaekle-Chorverband, ehemals Eugen-Jaekle-Gau, durch vielfältige Veränderungen begleitet. Die große Kunst sei dabei nicht gewesen, allem zuzustimmen, „was die jungen Leute so alles auf den Weg bringen“, erklärte Michaela Ruf, sondern vor allem, Veränderungen anzunehmen und anzuerkennen, „dass sich unsere Gesellschaft und damit das Ehrenamt mit seinen Erwartungen und Ansichten ständig verändert.“

Herausforderungen für Kinder- und Jugendchöre in Pandemie-Zeit

In ihrem Bericht als Vorsitzende der Chorjugend nahm Michaela Ruf vor allem die Herausforderungen der Pandemie-Beschränkungen für die Kinder- und Jugendchöre in den Blick. Die Gesamtsituation in den Chören übergreifend zu beurteilen, sei aktuell kaum möglich. Die Ergebnisse der vom Verband durchgeführten Umfrage unter den 25 gemeldeten Kinder- und Jugendchören seien aufgrund der niedrigen Rücklaufquote (lediglich sechs Chöre nahmen an der Befragung teil) wenig aussagekräftig. Viel Mühe sei in die Befragung und Ableitung möglicher Angebote für die Chöre geflossen; „dementsprechend enttäuscht waren wir über den spärlichen Rücklauf“, so Michaela Ruf. Durch digitale Austausch-Treffen mit den Vereinen und Verantwortlichen der Chorjugend konnten die Verbandsverantwortlichen dennoch den Kontakt mit den Chören halten und erfahren, wo der Schuh am meisten drückt – und wie man den Herausforderungen begegnen könnte.

Als zentrales Anliegen der Chorjugend betonte Michaela Ruf die Förderung des Singens im frühkindlichen Bereich. Das Singen in Bildungseinrichtungen im Alltag von Kindern zu verankern, spiele für die Entwicklung von Kindern eine enorme Rolle. Umso stolzer sei der Verband auf die Initiative „die Carusos“, die dabei unterstützt, das tägliche Singen in Bildungseinrichtungen zu etablieren. Lobende Dankesworte fand Michaela Ruf dabei besonders für Ehrenmitglied und Caruso-Fachberater Kaspar Grimminger. Er verstehe es, Erziehungsfachkräfte für das Thema zu begeistern und sie dazu zu ermutigen, Singen im Alltag der Kinder dauerhaft zu integrieren. Nicht zuletzt stecke darin auch ein enormes Potenzial für die Nachwuchsförderung des Chorgesangs.

Verantwortung für Nachwuchsarbeit liegt bei allen

Die Vorsitzende erkannte in ihrem Bericht an, dass die Chor-Einschränkungen durch die Corona-Pandemie die Nachwuchsarbeit enorm erschwert haben. Gerade deshalb sei es aber mehr denn je die Aufgabe aller, sich um den Chornachwuchs zu bemühen, Nachwuchsarbeit zu betreiben und sie zu fördern. Der Chorjugend sei daher ein reges Miteinander zwischen Chören, Chorleitenden und Vereins- und Verbandsverantwortlichen ein großes Anliegen, um die Kinder- und Jugendchöre gemeinsam und vor allem zukunftsorientiert weiterentwickeln zu können.

Finanzbericht, Kassenprüfung und Anpassung der Jugendordnung

Im anschließenden Finanzbericht legte Finanzvorsitzender Tobias Brenner den Teilnehmenden die Jahresabschlüsse von 2018 bis 2020 online vor. Die Kassenprüfung erfolgte von Tanja Köppel ohne Einwände und mit dankenden Worten an Tobias Brenner und seine Stellvertreterin Sabrina Rader.

Bei den Abstimmungen über die Anpassungen der Jugendgeschäftsordnung wurde erstmalig auf das digitale Wahl-Tool „Digitalwahl.org“ zurückgegriffen. Gemäß Jugendordnung wurde über die Vorschläge im Block abgestimmt; sie erhielten eine eindeutige Zustimmung.

Vorsitzende der Chorjugend, Kassenprüferin und Beisitzerinnen im Amt bestätigt

Auch in den darauffolgenden Wahlen ermöglichte das Wahl-Tool einen reibungslosen Ablauf. In gewohnter Manier führte Günter Hopfensitz, stellvertretender Vorsitzender des EJC, durch die Wahlen. Als Vorsitzende der Chorjugend wurde Michaela Ruf in ihrem Amt bestätigt. Ebenfalls wurden Tanja Köppel als Kassenprüferin sowie Petra Brenner und Sonja Falkenstein als Beisitzerinnen für eine weitere Amtsperiode gewählt.

Abschied und Ausblick: Der nächste Verbandstag hoffentlich wieder in Präsenz

Ähnlich verhalten wie der Jahresrückblick für 2020 gestaltete sich auch der Ausblick auf den diesjährigen Kinder- und Jugendchortag: Aufgrund der Beschränkungen und der ungewissen Lage wird dieser in 2021 ebenfalls nicht stattfinden können. Gleichzeitig sei der Verband allerdings darum bemüht, geeignete Workshopangebote zusammenzustellen, um die Vereinsverantwortlichen in ihrer Jugendarbeit zu unterstützen. Eine besondere Empfehlung sprach Michaela Ruf hierbei für die Website des Schwäbischen Chorverbandes (www.s-chorverband.de) und seine Zeitschrift „Singen“ aus, die mit allerhand Informationen, Fortbildungsangeboten und Impulsen zum Thema Kinderchor aufwarten. Ebenso lohnend sei ein Besuch des neu gestalteten Jugendbereichs auf der EJC-Website (www.ejcv.de ).

Zum Abschluss gab es einen hoffnungsvollen Blick in die Zukunft: Der nächste Chorjugendverbandstag wird am 13. März 2022 im Bezirk Bopfingen beim Liederkranz Unterschneidheim stattfinden – hoffentlich wieder in Präsenz und hoffentlich wieder mit mehr gemeinsamen Lachen, persönlichen Gesprächen und Beifall für die Beteiligten. Denn diesen hatten sich alle auch und besonders in diesem Jahr mehr als verdient.                                                                                                                          

Am Ende sogar mit Bild: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen virtuellen Chorjugendverbandstages des Eugen-Jaekle-Chorverbands.

©Bericht: Lena Wendnagel

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2019 EJCM

Die EJC-Mitteilungen erscheinen einmal im Jahr (jeweils im Frühjahr).

In unseren Mitteilungen möchten wir über besondere Aktivitäten und Neuerungen in der Vereinslandschaft berichten. Also Tipps und Infos von Vereinen für Vereine.

Redaktionsschluss für die Jahresausgabe, ist der 15.12. d. Jahres. 

Ihre Berichte und Fotos zu Chor- bzw. Jubiläumskonzerten können Sie jederzeit gerne per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden.

Eine aktuelle Veröffentlichung auf unserer Internetseite ist damit gewährleistet.

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Die Carusos ist die Qualitätsmarke des Deutschen Chorverbands für das kindgerechte Singen in Kindertageseinrichtungen.

Die Carusos-Initiative will den Wert des täglichen Singens für die Entwicklung der heranwachsenden Persönlichkeit ins Bewusstsein unserer Gesellschaft bringen. Sie trägt dazu bei, die Kinder im besten Sinne in ihrer geistigen, körperlichen und seelischen Entfaltung zu fördern.

Für das Programm Die Carusos gelten bundesweit die gleichen Maßstäbe und Anforderungen in den Kitas. Für die Umsetzung der Carusos- Kriterien sind die ehrenamtlich tätigen Carusos– Fachberater*innen die wichtigsten Ansprechpartner. Sie beraten und betreuen die Einrichtung bis zu Ihrer Zertifizierung. Im Rahmen einer Veranstaltung wird der Kita die Auszeichnung mit einer Carusos- Plakette verliehen, die nach außen hin zeigt: „Hier wird kindgerecht gesungen!“

Die Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! unterstützt gemeinsam mit dem für unsere Region zuständigen qualifizierten Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! das Singen mit Kindern in Kindertageseinrichtungen.

Sie wollen mehr über die Initiative wissen? www.die-carusos.de

 

 

 

Einrichtungen mit aktuell gültigem Zertifikat

 

Bezirk Heidenheim

Ev. Kindergarten Wichernhaus / Heidenheim- Schnaitheim

Ev. Pauluskinderhaus / Heidenheim

 

Bezirk Aalen

Kita St. Martin / Hüttlingen

 

Bezirk Bopfingen

Ev. Kita Sohlhöhe / Neresheim

Bewegungskita Kolibri / Lauchheim

Städt. Kindergarten Regenbogen / Lauchheim- Hülen

Kath. Kiga St. Gangolf / Lauchheim- Röttingen

Kath. Kindergarten St. Maria / Lauchheim

 

Bezirk Ellwangen

Kindergarten St. Nikolaus / Ellwangen- Pfahlheim

Kath. Kindergarten St. Josef / Ellenberg

Kath. Kinderhaus St. Hariolf / Ellwangen

Kath. Kindergarten zur Heiligen Familie / Rosenberg- Hohenberg

 

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