Caruso- Workshop "Alle Lieder sind schon da"


45 Erzieherinnen haben sich auf den Weg gemacht, um den Dozenten Peter Schindler live zu erleben.

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Als Komponist, Pianist und Organist spielt und schreibt er Musik für Ballett und Schauspiel, für Film und Hörspiel, Instrumental- und Chormusik für verschiedene Besetzungen, Chansons sowie sakrale Werke. Aus seiner Herzenssache Musik für Kinder und Jugendliche sind mittlerweile zahlreiche Musicals und hunderte von Kinderliedern entstanden. Peter Schindler hat auch die CD zum Liederbuch hervorragend arrangiert.

Peter Schindler hatte sich auf Einladung des Carusos- Beauftragten des Eugen-Jaekle-Chorverbandes, Kaspar Grimminger zu einem einzigartigen Workshop von Berlin in das beschauliche Örtchen Lauchheim aufgemacht, um mit motivierten und engagierten Erzieherinnen quer durchs Kinderliederbuch der Carusos"Alle Lieder sind schon da" zu singen.

Ausgestattet mit Rhytmusinstrumenten jeglicher Art, bewegten sich begeisterte und singstarke Erzieherinnen, animiert durch einen energieversprühenden Peter Schindler durch den Bürgersaal im Rathaus.

Im Anschluss an die Mittagspause, in der wir hervorragend von der Geschäftsstelle des EJC mit Snacks, Kaffee und selbstgebackenem Kuchen versorgt wurden, trafen sich die Teilnehmerinnen um in Gruppen ein Mini-Musical zu erarbeiten. Versehen mit passender Choreographie, kleinen Texten und Impulsen erschien mal der Zauberer Schrappelhut im Zirkus Zampanone, dann wiederrum schlichen Wölfe durch die Nacht. Je nach Thema tanzten Gespenster durch die Nacht, Drachen flogen durch die Lüfte,  Freunde trafen sich beim gemeinsamen Spiel und zu guter Schluß sangen alle "Ciao es war schön, euch hier zu sehn. Doch einmal kommt die Zeit zum Auseinander gehn".

Der Deutsche Chorverband hat mit der Initiative "Die Carusos – Jedem Kind seine Stimme" vielfältige Möglichkeiten eröffnet, dass Kinder ihre eigene Stimme entdecken und zum Klingen bringen. In dem Liederbuch "Alle Lieder sind schon da" findet sich ein Liederschatz, der sich an alle richtet, die mit Kindern im Vorschulalter singen.
Die Teilnehmerinnen, die vorwiegend aus Kindergarten und dem Kinderchorbereich vertreten waren, gingen gestärkt mit vielen neuen Impulsen nach Hause.
Herzlichen Dank an Kaspar Grimminger, der Peter Schindler auf die Ostalb gebracht hat.

Michaela Ruf (Vorsitzende der Chorjugend im Eugen-Jaekle-Chorverband)

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Ehrungsabend im Bezirk Aalen

Am 03.11.2018 fand im Bürgerhaus in Waldhausen der Ehrungsabend des Bezirks Aalen im Eugen-Jaekle-Chorverbands statt.

"Unsere Sängerinnen und Sänger mit ihren Vereinen stellen einen unglaublichen Wert für unsere Gesellschaft dar und fördern dazu noch mit dem Gesang ihre eigene Gesundheit" - betonte Günter Hopfensitz, der stellvertretende Vorsitzende des Verbandes. 

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Alle Jubilare mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des Chorverbands, Günter Hopfensitz (links) und dem Bezirksvorsitzenden Frank Hosch (rechts). Vorne sitzend von links Franz Fürst-Kuhn (65 Jahre aktiver Sänger), Gebhard Hammer (60 Jahre) und Albert Brenner (70 Jahre)

 

Der Liederkranz Waldhausen war Gastgeber und umrahmte die Ehrungen der Jubilare im Bezirk Aalen mit seinem gemischten Chor unter der Leitung von Uschi Hassler musikalisch. 

In diesem Jahr wurden die Jubilare für 30,40,50,60,65 und sogar 70 Jahre aktive Singetätigkeit durch die drei Dachverbände Eugen Jaekle Chorverband, Schwäbischer Chorverband und den Deutschen Chorverband geehrt. 

Karl Dambacher, als Vertreter der Gemeinde Waldhausen, betonte die Bedeutung der Vereine für die Völkerverständigung und die Städtepartnerschaften. 

Der Bezirksvorsitzende Frank Hosch hob den Wandel der Zeit, die in der Historie der einzelnen Sängerinnen und Sänger beinhaltet ist hervor. Dabei sei es wichtig dem Wandel und der kulturellen Entwicklung aufgeschlossen gegenüber zu stehen, jedoch die Historie gleichzeitig zu bewahren. Hierzu würden alle Kräfte weiterhin dringend benötigt! 

Er bedankte sich bei allen Anwesenden für die angenehme familiäre Feier und bei den Organisatoren des Liederkranz für die Unterstützung, stellvertretend nannte er hier Christine Reiger. 

Abschließend sang man noch einige gemeinsame Lieder. 

Nachfolgende Personen wurden geehrt: 

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30 Jahre: Elisabeth Titl vom Sängerkranz Hofherrnweiler.

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40 Jahre: Erwin Eberhard vom Liederkranz Abtsgmünd, Hubert Salat und Werner Schumacher vom Sängerkranz Hofherrnweiler, Edith Glaser von den Chorfreunden Hüttlingen, Christl Kern vom Liederkranz Lauterburg, Irmgard Allner, Hans Martin Frank, Cornelia Kolb und Petra Kollmer, alle vom Sängerbund Chorvision Oberkochen.

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50 Jahre: Karl Hettich von den Kappelbergchören Hofen; Bernhard Dambacher vom Sängerkranz Hofherrnweiler; Elisabeth Ilg, Roland Knödler, Monika Mezger und Hubert Rettenmaier von den Chorfreunden Hüttlingen.

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60 Jahre: Gebhard Hammer vom Liederkranz Unterkochen.

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65 Jahre: Franz Fürst-Kuhn vom Liederkranz Eintracht Hüttlingen

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70 Jahre: Albert Brenner von Chorvision - Sängerbund Oberkochen

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Frank Hosch | Bezirksvorsitzender Aalen im EJCV 

 

EJC-Jugend

goes to
Chorfest 2019 in Heilbronn

and presents
EJC-BodyMusic

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Mit diesem außergewöhnlichen Jugendprojekt möchte die Chorjugend des Eugen-Jaekle-Chorverbands am 31. Mai 2019 beim Chorfest des Schwäbischen Chorverbandes in Heilbronn das Publikum mit seinem Auftritt begeistern.

Bodypercussion, Beatboxen und Chorgesang kombiniert in einer Bühnenshow!

Schon im Vorfeld konnten wir Europas amtierenden Beatboxmeister ROBEAT mit unserer Idee begeistern und ihn für einen Workshop am EJC-Chorjugend-Verbandstag engagieren.

Wir, die Verantwortlichen aus der Chorjugend sind schon ganz gespannt auf dieses spannende Ereignis und wollen Sie mit unserer Vorfreude anstecken und mitnehmen. Ab jetzt können sich alle interessierten und engagierten Sängerinnen- und Sänger aus den Jugendchören des EJC bei uns anmelden.

Und für alle anderen – jetzt schon den Termin vormerken und uns auf dem Chorfest Heilbronn live erleben.

Weitere Informationen zum Chorfest 2019 finden sich unter www.chorfest-heilbronn.de

Es grüßt sie ganz herzlich

Michaela Ruf

Vorsitzende der Chorjugend im EJC

 

>>>Flyer>>

Engel mit Schätzle und Spätzle

Festival der Jungen Chöre in Nattheim: Inspirierende Vorträge

auf hohem Niveau inspirierten das Publikum – Von Marita Kasischke

Eines lässt sich nach dem Festival der Jungen Chöre am Samstagabend in der Ramensteinhalle Nattheim auf jeden Fall feststellen: Der ganze Bezirk Heidenheim des Eugen-Jaekle-Chorverbands ist besetzt von Sängerinnern. Der ganze Bezirk? Nein, ein von unbeugsamen Sängern bewohntes Dorf im Stubental hört nicht auf, dieser Entwicklung zu trotzen: Paritätisch teilen sich Männer und Frauen die Bühne beim Vortrag der Sänger-Eintracht Sontheim im Stubental. Das ist auffällig, denn ansonsten sind die Jungen Chöre fest in Frauenhand, wenn nicht gar reine Frauenchöre.

Das Festival der Jungen Chöre ist immer eine gute Gelegenheit, sich vom Stand der Chorarbeit zu überzeugen, und rund 300 Zuhörer nutzten diese Chance. Sie erlebten durchweg Vorträge auf hohem Niveau und darüber hinaus die ganze Vielfalt, zu deren Chöre in der Lage sind. Eine abwechslungsreiche Tour durch die Genres stand auf dem Programm, und dabei verstand es jeder Chor, einen ganz individuellen Eindruck zu hinterlassen.

Eine Premiere gab es obendrein: Der erst in diesem Jahr gegründete EJC-Kammerchor unter der Leitung von Benjamin Samul hatte seinen ersten Auftritt. Er überzeugte auf ganzer Linie mit seinen gekonnten Vorträgen von Brahms bis Billy Joel, vor allem das „Say something“ ließ aufhorchen und machte beste Werbung für den neunköpfigen Chor, der ruhig noch größer werden darf – stark ist er jetzt schon.

Was aus kleinen Chören herauszuholen ist, zeigte auch Elvira Foitl mit ihren 11 Sängerinnen der Sänger-Eintracht Sontheim/Brenz: Mit Pfiff und Saxophon-Solo, vor allem aber der sehr starken Interpretation von Max Giesingers „Wenn sie tanzt“ widerlegten sie mühelos die vor rund 100 Jahren herrschende Überzeugung, Frauen hätten im Chorgesang nichts verloren. Dass sie im Gegenteil qualitativ hochwertigen Chorgesang drauf haben, unterstrich auch die „Choralle“, der Junge Chor des Festivalausrichters Liederkranz Nattheim unter der Leitung von Harald Geisler. Tempo, Rhythmus, Gefühl – die rund 30 Frauenstimmen haben das alles drauf und eine Choreographie gabs obendrein bei diesem voluminösen Einstieg in das Konzert mit „Grease“ und „Tarzan“ und Folksongs.

Freilich gibt es sie noch, die Männer, die singen wollen und können, nicht nur die zwei im EJC-Kammerchor. „Nota bene“ des Gesangvereins Gerstetten unter der Leitung von Kristin Geisler hat ebenfalls Sänger zu bieten und darüber hinaus perfekte Präzision und strahlenden Klang, wie sich bei dem filigranen „Time after time“ und dem apart arrangierten „So soll es bleiben“ feststellen ließ. Der Hit „Budapest“ lässt nicht sofort an eine Chorumsetzung denken – „Nota bene“ zeigte, dass auch Ungewöhnliches gewagt werden kann. Einen Nachschlag gab es obendrein: Ein Schätzle, das Spätzle und Schmätzle serviert – wer könnte da widerstehen? Etwas Besonderes hatte auch der Chor „Happy Voices“ des Liederkranz Mergelstetten parat: Welcher Chor hat schon seine eigene Hymne zu bieten? Die „Happy  Voices“ jedenfalls haben eine solche, komponiert wurde sie von Chorleiter Walter Georg Heinle, und sie überzeugte ebenso wie der gesamte Vortrag dieser glücklichen Stimmen, die glücklich stimmen.

Ein Highlight des Abends war der Vortrag von „Sing & Swing“ der Sängerlust Hohenmemmingen unter der Leitung von Christian Zenker. Er ließ den „Engel“ von Rammstein – auch eine nicht naheliegende Wahl – in einem anspruchsvollen Arrangement durch den Saal schweben, dass dem Publikum die Spucke wegblieb. Ähnlich auch bei John Miles‘ „Music“: Die Herausforderungen wurden gekonnt und glänzend umgesetzt. Bei „Bridge over troubled water“ und „Wunder geschehn“ fügte sich zur Sanftheit des Stücks das gewaltige Klangvolumen des Chors, bei dem mit 19 Sängerinnen und Sänger noch nicht einmal alle Mitglieder auf der Bühne standen.

Und schließlich der „Halb-achte-Chor“ der Sänger-Eintracht Sontheim im Stubental: Nicht nur, dass der Chor über die meisten Männer verfügt, er überzeugt darüber hinaus mit seinem Chorklang insgesamt, der unter der Leitung von Kerstin Faisst klare Präzision und eingängige Harmonie bewies. Ihr Traditional und Spiritual ließ keine Wünsche offen, mit „Tatschofonie“ lieferten sie dazu noch einen humorvollen Beitrag zur Handymanie.

Der eigentliche Gewinner an diesem Abend war in jedem Fall der Chorgesang insgesamt: Das Programm und alle Interpretationen haben auf inspirierende Weise gezeigt, was in diesem altbewährten Hobby alles steckt – und dass es alles andere als altbacken ist.

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